Bayern

Machtwechsel? Bayern schlägt zurück!

Machtwechsel im deutschen Fußball? Alles „Schmarrn“, wie der Bayer zu sagen pflegt. Nach zwei titellosen Jahren sprechen einige Gründe dafür, dass der FC Bayern in der kommenden Saison den eigenen Ansprüchen wieder gerecht werden kann.

Eine „Bombe“ hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß den Fans für diese Saison versprochen. Verpflichtet hat der Verein – neben einigen talentierten Nachwuchskräften – bisher Starke, Shaqiri, Dante, Pizarro und Mandzukic. Obwohl die Qualität dieser Spieler unbestritten ist – vom Hocker hauen dürften die Transfers keinen, schon gar nicht den großen Rivalen aus Dortmund. Keine Bomben, eher Knallfrösche, möchte man dort vielleicht sagen. Aber alles halb so wild. Die Münchner hatte schon in der vergangenen Saison einen großartigen Kader. Wer Real Madrid im Halbfinale der Champions League besiegt, der sollte auch in der Lage sein Dortmund zu schlagen. Die neuen Spieler dienen der Verbreiterung des Kaders und dürften sich zunächst auch mit einer Reservistenrolle zufriedengeben. Genau das ist es, was der Verein nach den Turbulenzen im vergangenen Jahr braucht: Ruhe. Und die kommt sicher nicht auf, wenn sich Dzeko und Gomez um einen Stammplatz streiten. Noch einmal zurück zur „Bombe“. Javi Martinez wäre so eine. Seine Verpflichtung wäre mit einem Knall verbunden, der auch noch im weit entfernten Dortmund zu hören sein würde.

A propos Dortmund. Jürgen Klopp wird auch nach zwei Ligatiteln in Folge nicht müde, seine Mannschaft als Außenseiter ins Meisterrennen zu schicken. Aber mal ganz ehrlich: Wer glaubt ihm das noch? Ob sie wollen oder nicht, Dortmund ist zumindest auf einer Stufe mit dem FC Bayern angekommen. Die Erwartungen im Ruhrpott sind gestiegen. Der Druck wird den Weg in die Dortmunder Wohlfühloase finden, daran wird auch Klopp nichts ändern können. Mit der Außenseitertaktik ist der Verein zwei Jahre lang gut gefahren – ob es ein drittes Mal klappt ist zumindest fraglich.

Den Verein plagen im Moment sowieso ganz andere Probleme. Shinji Kagawa hat den Klub bereits verlassen, Robert Lewandowski könnte ebenfalls noch den Absprung wagen. Klar, Nuri Shahin zu ersetzten war letztes Jahr doch auch kein Problem und außerdem steht mit Marco Reus ja ein mehr als adäquater Ersatz bereit. Ob es den Dortmundern aber ein weiteres Mal gelingt, ihren Spielmacher im Mittelfeld zu ersetzten darf getrost bezweifelt werden.

Zurück zu den Bayern. Es mag nach verlorener Meisterschaft, Pokalfinale, Champions-League-Finale und – im Falle der bei den Münchner zahlenmäßig doch recht gut vertretenen deutschen Nationalspielern – dem Ausscheiden im Halbfinale der Europameisterschaft viel von psychologischen Problemen die Rede gewesen sein. Alles Quatsch. Abhaken und weitermachen lautet die Devise. Führungsspieler wie Schweinsteiger oder Lahm haben das berühmte Bayern-Gen quasi mit der Muttermilch aufgesogen und werden in der nächsten Saison darauf brennen, die nationalen Machtverhältnisse aus bayerischer Sicht wieder zurechtzurücken. Von einem Motivationsproblem kann keine Rede sein. Von fehlender Qualität sowieso nicht. Es könnte sich also durchaus lohnen, sein Geld auf „den Favoriten Nummer eins“ (O-Ton Klopp) zu setzten – die Quote dafür liegt bei 1,85! Koan BVB kann daran etwas ändern!

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  • Loco

    Bayern holt das Ding!

  • MonteC

    seh ich genau so!